Wann ist eine Katze gesund?
Egal ob Minizwerg oder alterndes Tier. Als verantwortungsvolle Katzenbesitzer wollen wir nur eines: sie sollen gesund und glücklich sein.
Doch eine Katze kann sich im Gegensatz zu uns Menschen nicht äußern, wenn sie sich unwohl fühlt. Noch dazu sind unsere Samtpfoten Meister im Verstecken von Krankheitsanzeichen und so bemerkt man oft erst dann etwas, wenn es dem geliebten Tier richtig schlecht geht.

Woran erkennt man nun aber, ob eine Katze gesund ist?
- Fell und Haut: weich, seidig, ohne kahle Stellen oder Schuppen
- Augen und Nase: klar, glänzend, ohne Ausfluss oder Tränenfluss, rosa Schleimhaut der Augen
- Appetit und Trinkverhalten: normaler Appetit, trinkt ausreichend
- Ausscheidung: regelmäßig geformter, brauner Kot, Harn gelblich (nicht zu hell oder dunkel)
- Zähne und Zahnfleisch: sauber, rosa Zahnfleisch, frei von Belägen, guter Atem
- Gewicht: sichtbare Taille, Rippen leicht fühlbar
- Verhalten: aktiv, verspielt, neugierig (bei Jungtieren vermehrt), putzt sich regelmäßig
Die Körpertemperatur liegt zwischen 38,0 °C und 39,2 °C. Das Tier ist frei von äußeren und inneren Parasiten.
Schon bevor Ihre Katze erkrankt, sollten Sie einen Tierarzt Ihres Vertrauens finden. Bitte denken Sie auch an Ausweichmöglichkeiten. Denn ist das Tier erst in einem kritischen Zustand, kann jede Suche nach Hilfe zu viel Zeit in Anspruch nehmen.

Bei welchen Anzeichen sollte man einen Tierarzt aufsuchen?
- Nahrungsverweigerung über mehr als 24 h
- zu hohe oder zu niedrige Körpertemperatur
- Erbrechen oder Durchfall über mehrere Stunden (Gefahr der Dehydrierung)
- Veränderung der Koordination, des Gangbildes
- Verfärbung der Schleimhäute, tiefliegende Augen
- Veränderung der Atmung (Hecheln oder Maulatmung)
- starre, ungleich große Pupillen oder hektisch und unkoordiniert umherwandernde Pupillen
- Veränderung im Sozialverhalten (Aggression, Rückzug)
- plötzlich einsetzende Unsauberkeit
- Veränderung des Fressverhaltens (Speicheln, Zahngeräusche beim Kauen, plötzliches Zurückzucken vor der Nahrung, Schmerzäußerungen)
Das sind nur einige Anzeichen. Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Tierarzt, er wird Sie beraten!


