Nirgendwo passieren so viele Unfälle wie im Haushalt – das gilt für Katzen genauso wie für uns Menschen. ☹
- gekippte Fenster
Viele Katzen versuchen durch angekippte Fenster ins Freie zu gelangen (oder von außen nach innen). In der Regel bleiben sie dabei stecken. Mit jeder Bewegung, jeder Atmung rutschen sie tiefer in den Spalt. Dadurch wird die Blutversorgung unterbunden, was zu Lähmungen der Hinterbeine, Schäden der inneren Organe und Knochenbrüchen führen kann. Hinzu kommen meist Schocksymptome. Man spricht dabei vom «Kippfenstersyndrom». Diese Situation ist lebensbedrohlich!
Ein guter Kippfensterschutz rettet Katzenleben!

- Schnüre von Jalousien
Baumelnde Schnüre, auch die von Jalousien, laden Katzen zum Spielen ein. Hier besteht äußerste Gefahr der Strangulation! Bitte achten Sie auch auf Schnüre am Kratzbaum. Der Hersteller hat vorrangig Interesse am Verkauf eines «interessanten» Produktes.
- Waschmaschinen und Trockner
Befüllt mit Wäsche und offener Tür ist das eine Einladung für jede Katze! Bleibt das Tier vor dem Einschalten unentdeckt, wird das Gerät zur Todesfalle! Bitte halten Sie die Türen der Geräte geschlossen und prüfen Sie vor der Inbetriebnahme, ob sich nicht doch die Katze darin befindet. Eine kleine Ablenkung, eine kurze Unachtsamkeit genügen….

- heiße Herdplatten, Kerzen, Bügeleisen
Halten Sie Ihre Katze fern von heißen Gegenständen und offener Flamme. Verbrennungen sind sehr schmerzhaft.
- Toiletten, Badewannen, Regentonnen auf dem Balkon
Voll befüllte Badewannen, sogar Eimer (kleine Kätzchen), Toiletten und Regentonnen bedeuten Ertrinkungsgefahr! Bitte schließen Sie den Toilettendeckel. Die Innenwände sind glatt, wenn «Katze» kopfüber darin steckt….
- Stromkabel
Im Baumarkt gibt es preiswerten Kabelschutz. Auch für Ihr Handy, diese Kabel schmecken wohl am besten. 😊
- Türen
Türstopper verhindern, dass sich Ihre Katze den Schwanz in einer Tür einklemmt (ein plötzlicher Durchzug und der Schwanz ist ab).
- Plastiktüten
Katzen lieben es, in Tüten zu spielen. (Es besteht Erstickungsgefahr.) Bewahren Sie Tüten immer katzensicher auf.
- Pflanzen und Blumen
Katzen knabbern gern an Pflanzen. Einige sind jedoch stark giftig für unsere Samtpfoten. Oder hätten Sie gedacht, dass das Naschen vom Schnittlauchtopf in der Küche schlimm enden könnte?
Hier nur einige Vertreter, welche Sie bitte nicht kaufen sollten:
Zwiebelgewächse, Weihnachtsstern, Lilien, Efeu, Azaleen, Ritterstern, Birkenfeigen, Drachenbaum, Pflanzen mit weißem Milchsaft (weitere Informationen incl. Abbildungen finden Sie im Netz)
- Teebaumöl
Teebaumöl ist hochgiftig für Katzen (und Kleinkinder) und kann tödliche Vergiftungen verursachen.
- Schokolade
Schokolade ist für Katzen lebensgefährlich. Bei Verdacht auf Vergiftung bitte umgehend den Tierarzt aufsuchen.
- Chemische Substanzen
Bitte lagern Sie Medikamente, Putzmittel etc. verschlossen auf und unterschätzen Sie nicht die Neugierde und das Geschick Ihrer Tiere beim Öffnen von Schränken.
Auch beim Reinigen von Böden nicht auf zu starke Mittel zurückgreifen, sie können beim Putzen der Katze über ihre Zunge in den Körper gelangen.

Im Grunde kann gesagt werden: was für Kleinkinder gefährlich werden kann, gilt erst recht für Katzen.
Vorausschauendes Handeln verhindert Unfälle!
Im Ernstfall sollte immer der Tierarzt aufgesucht werden. Auch Stürze können für Katzen gefährlich werden.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Samtpfoten allzeit gute Gesundheit!
Ihre Pfotenschützer
